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Neuer Tag. Neuer Plan. Neues Ziel.

Das ist eine Textzeile aus einem Lied der Band "Juli"; die lieben Mitleser kennen sie vielleicht auch mit dem Lied "Perfekte Welle".

Nun. Ich war lange nicht hier. Der letzte Eintrag ist über ein Jahr her. Ein Grund mag sein, dass nicht allzuviel passiert ist.

1.: Ich habe meine Krankenschwester wieder! Sie lebt, ihr gehts gut. Und wir waren vor ein paar Tagen ganz lecker Sushi essen.

2.: Ich bin seit über einem Jahr kein Single mehr. Eine Meisterleistung für mich. Obwohl ich immer noch sehr viele Ecken und Kanten habe, die meine Freundin umschiffen muss, lieben wir uns meistens sehr. Überall gibt es Höhen und Tiefen, so auch bei uns.

3.: Ich habe 2007 nicht den Job gewechselt. Ich bin dummerweise wieder auf leere Versprechungen hereingefallen. Ich habe tatsächlich geglaubt mein Arbeitgeber hängt an seinen Mitarbeitern. Irrtum. Wie auch immer. Dieses Wochenende schreibe ich Bewerbungen. Das Arbeitszeugnis ist auch schon angefordert.

4.: Ich bin umgezogen und wir wohnen jetzt in einer sehr schönen 2,5 Zimmer Dachgeschoss Galerie Wohnung. Die Miete beträgt 860€ inkl. Tiefgarage und Nebenkosten. Sogar Kabelfernsehen ist inklusive. Nett.

5.: Die Exmitbewohnerin heiratet dieses Jahr ihren Freund, den sie gerade mal rund 1,5 Jahre kennt. Mh. Ich bin ganz froh darüber, dann geht sie mir nicht mehr so viel auf den Zeiger.

6.: Tiere in der Wohnung sind was feines, besonders wenn man zu schlafen versucht. Es handelt sich war nur um Wüstenrennmäuse, aber auch diese können durch ein vergittertes Dach Ihrer Behausung sehr sehr viel Krach machen; sie versuchen sich durch das Gitter zu nagen. An dieser Stelle viel Erfolg für diesen Versuch. Ausgebrochen sind sie nur einmal beim Saubermachen der Terrarien, wurden aber sehr schnell wieder eingefangen.

7.: Ich finde arbeiten am Wochenende sehr schön. Morgen habe ich meinen 8. Tag in Folge und weitere 5 werden folgen. Gut so.

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Ich habe gestern eine sehr sehr "blutige" Geschichte gehört, erzählt von der Krankenschwester.
Ein Arzt kam auf die Station und hat sehr aufgelöst und schockiert von einem Vorfall im Aufwachraum berichtet. Nach jedem Wort ringte er nach Luft und konnte sich gar nicht fassen.
Ein Mann wurde an der Halswirbelsäule operiert. Wenn ich sie richtig verstanden habe, wurde eine Versteifung eingesetzt. Dazu muss der Hals von beiden Seiten geöffnet werden.
Nun lag der Mann im Aufwachraum und seine Werte wurden auf einmal schlechter. Die herbeigeeilten Ärzte versuchen einen Tubus einzusetzen, damit der Patient wieder atmen kann. Weil aber die Wunde am Hals nach innen blutete, drückte das Blut irgendwann aber die Luftröhre zu und so konnten die anderen Ärzte natürlich auch kein Tubus einführen.
Der Chefarzt, normalerweise ein sehr ruhiger und gelassener Mensch, bekam von dem Vorfall etwas mit und ging zum Patienten, Riss die Wunde mit blossen Händen auf, schaufelte das Blut aus der Wunde , hielt die Luftröhre in den Händen und rief seinen entsetzten Kollegen zu: "Jetzt könnts nei!".
Nachdem der Tubus eingesetzt war und die Werte des Patienten sich besserten, stand der Chefarzt vor dem Bett, über und über mit Blut bedeckt und sagte zu sich selbst, noch immer aufgeregt,: "Wird scho! Wird scho!".
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Mein neuer Leitsatz für die nächsten, sagen wir, zwei Monate lautet deshalb: "Wird scho! Wird scho!"

23.1.08 18:15, kommentieren

Schönes neues Jahr

Die guten Vorsätze hab ich mir gar nicht erst vorgenommen, denn diese fliegen eh bei der erstbesten Gelegenheit über Bord.

Nagut etwas hab ich mir vorgenommen, nämlich mich um meine Freundin zu kümmern. Ich liebe sie sehr und könnte mir ein Leben ohne sei kaum noch vorstellen.
Ich unternehme mehr mit ihr als mit allen anderen davor. Und wir haben uns noch viel vorgenommen. Gestern waren wir zum Beispiel in einer Therme und hatten wirklich viel "Spaß". Aber der Abend war auch ohne die dunkle Ecke sehr schön. Ich freue mich immer wenn ich sie sehe.

Heute Abend soll Weihnachtsfeier sein. Ich habe mal gar keine Lust darauf. Ich glaube ich werde wohl früher abhauen. Eine Stunde gebe ich mir. Wenn sie mitkommt, vielleicht auch schon früher.

Das mit der Arbeit hat sich auch erstmal erledigt. Ich hab da etwas falsch verstanden. Ich bekomme nicht mehr Geld, weil ich schon an der Obergrenze für meine Position bin. Nun gut. Dann schalte ich einen Gang zurück, denn die Mehrarbeit wird mir ja eh nicht bezahlt.

So, jetzt mach ich mir leckeres Omlett. Hoffentlich sind die Champignons noch gut. ;-)

6.1.07 13:56, kommentieren

Ein neuer Tag. Ein neuer Plan. Ein neues Ziel.

Heute ist ein neuer Tag. Ab Montag oder Dienstag soll der Schnee kommen. Ich glaube noch nicht so recht dran. Hab nämlich keinen bestellt. ;o)
Der neue Tag bringt etwas Arbeit mit sich. Ich muss heute viel wegschicken und die Fa. auf ein Event am 2. Januar vorbereiten. Da gibt es sehr viel zu beachten. Nebenbei stelle ich noch ein System um, natürlich im Alleingang. Die anderen haben keine Ahnung davon.

Und für diesen Alleingang werd ich nicht etwa belohnt. Nein. Nein. Die Strafe lautet "...Hr XXX soll bitte erstmal seine Arbeit richtig machen, bevor wir über eine Gehaltserhöhung nachdenken...". Entschuldigung. Was hab mir nur dabei gedacht. Ich mache zu viel. Liebe Firma, ich werde damit sofort aufhören und die Arbeit sich selbst überlassen. Irgendjemand macht sie ja schon. Da macht man sich Gedanken über neue Systeme, Einstellungen und wie man sie am besten umsetzt und dann das. Gratuliere.

Deswegen hab ich einen neuen Plan.
Ich wechsle die Firma. Also nicht gleich. Ich fliege am 22. ins Headquarter und schau mir meine Akte an. Die werd ich mir fein kopieren. Bin mal gespannt, was da so alles drin steht. Hoffentlich nur gute Sachen. Ja und gleich im nächsten Jahr hätt ich gern ein Zwischenzeugnis. Die Unterschriften der Herrschaften, denen ich nicht genug arbeite, sollen auch drauf. Hoffentlich machen sie es auch. Und wenn sie dann nicht, wenigstens ein bißchen, anfangen um mich zu kämpfen, geh ich. Ich schätze mit meinem Wissenstand bekommen ich sehr schnell eine andere, besser bezahlte Arbeitsstelle. So sagt man es mir zumindest immer.

Das neue Ziel ist dementsprechend ein höherer Lebensstandard, eine neue Wohnung, günstiger und vielleicht auch größer. Außerdem will ich die neu gewonnene Liebe behalten. Hoffentlich sieht sie es genauso. Sie hat Zweifel, ist sich unsicher. Wer ist das nicht, wenn etwas ganz neu ist. Für mich war es keine Liebe auf den ersten Blick, gebe ich ehrlich zu. Aber ich habe sie sehr zu schätzen gelernt. Ich habe sie richtig lieb gewonnen und möchte sie wirklich nicht mehr missen. Über Weihnachten bin ich in Berlin. Sie fährt mit dem Auto weg. Schauen wir mal, was danach wird. Weihnachten ist irgendwie eine blöde Zeit für eine neue Liebe. Ich denke das kann jeder wenigstens ein klein wenig nachvollziehen.

An dieser Stelle noch ein paar Grüße an meine Lieben.

16.12.06 00:16, kommentieren

Krankheit

Heute ist Montag. Ein kalter verregneter Tag.
Ich wohne endlich alleine. Ohne Katzen. Ohne Mitbewohnerin. Ohne nervige Möbelstücke. Die Katzenhaare sind auch größtenteils weg. Die Couch habe ich in einer vierstündigen Klebebandsession entfernt. Das Zeug macht echt high. ;o)

Bis Donnerstag bin ich krank geschrieben. Am schlimmsten finde ich bei meiner Grippe den Verlust des Gleichgewichtsinns. Es dreht mal mehr, mal weniger im Kopf. Sehr irritierend. Bis Donnerstag kann ich mich jetzt auskurieren. Aber so wie es aussieht, bekomme ich jeden Tag ein paar Anrufe aus der Arbeit. Bis Donnerstag kann ich schlafen bis um 12Uhr. Bis Donnerstag kann ich viele aufgeschobene Sachen erledigen, natürlich nur von zu Hause aus. Der Arzt hat mir verboten in die Arbeit zu gehen. Endlich mal ein angenehmes Verbot.

Bei neu.de hab ich jemanden kennengelernt. Gestern hat sie mir ihre Handynummer geschickt. Auf den Fotos schaut sie ganz gut aus. Jetzt wünsch ich mir nur noch, daß sie nicht all zu beleibt ist, ein paar Kilo zu viel ist absolut in Ordnung. Aber richtig dick nicht gut, das mag ich nicht besonders. Sie ist ein kleiner Morgenmuffel, Kaffeejunkie und sie raucht. Ich wünsche mir auch, daß ich sie mal im richtigen Leben kennenlerne und daß vielleicht was festes draus wird. Schaun mer mal.

So, jetzt räume ich mein Frühstück ab und widme mich wieder meinen kleinen Siedlerfreunden.

20.11.06 11:54, kommentieren

Küchenwaage und Frieden

Ich habe eigentlich im Juli Geburtstag. Diese Woche habe ich nun mein Geschenk bekommen. Eine Küchenwaage. Zugegeben habe ich sie mir ja gewünscht. Aber nach 2 Monate? Es gibt Menschen, die würden sagen, besser spät als nie.
Ich sage: Nichts vor sich in schieben, gleich machen!

Die Mitbewohnerin war die letzte Woche nicht da. Es war der Himmel auf Erden. So ruhig war es schon lange nicht mehr. Keine nervigen Zwangsgespräche über Extypen, keine langweligen Erzählungen von Dingen die ich eh schon zwei mal gehört habe oder bei denen ich sogar dabei war und auch kein Zigarettenqualm. Scheißer und Ficker sind lieb gewesen und ich hab sogar mit denen gekuschelt. Und ich war denen noch nicht mal böse, wenn die mich mal vor 7Uhr geweckt haben. Kaum steht W. wieder in der Tür geht das Launenbarometer in den Keller und ich schnauz nur noch rum. Mhh. Woran mag das nur liegen!?!?
Vielleicht kommt sie ja eines Tages drauf.

W. will erst Mitte Oktober ausziehen. Hoffentlich vergeht die Zeit sehr schnell. Ich brauche Ablenkung. Eine Frau vielleicht? Freiwillige vor!

Die Wiesn hat gestern angefangen. Mit dem Frieden ist es da erstmal vorbei. Ich geh gern mit. Aber in Maßen und nicht in Massen. Ich mag die gröhlenden Besoffenen vor meinem Fenster nicht. Naja, noch zwei Wochen. Dann ist der Spuk auch wieder vorbei.

17.9.06 13:55, kommentieren

KRASS GEIL!!!

Ich hab grade bei www.stayfriends.de nen Kollegen aus meiner KINDERGARTENZEIT wieder getroffen!!! Ich bin einfach nur sprachlos!

Und irgendwie sind alle verheiratet und haben Kinder. Ob die Luft hier in München anders ist und die Familienbildung bei mir dadurch verhindert? Mhh, keine Ahnung.

Die olle Krankenschwester war auch noch nicht online. Die hat meine Nachricht noch nicht gelesen. Hoffentlich macht sie es bald.

So, Schlafenszeit für kleine sunnis

28.8.06 22:59, kommentieren

Keine Gerechtigkeit

Ich hasse sie! Diese hirnlose Sparkassenfrau! Zuerst erzählt sie mir was von ihren Eltern, freut sich auf mich und erzählt mir wie wohl sie sich fühlt. Und im nächsten Augenblick schickt sie mich weg, weil ich ja Gefühle hab. Bitte entschuldige mich. Ich bin nicht gefühllos.
Das allergrößte ist, jetzt hat sie nen Freund. Den liebt sie auch noch. Ich hasse sie!!!!! Hab ihr jetzt geschrieben, daß sie mich aus ihrem tollen Adressbuch löschen soll, weils zu sehr weh tut sie jeden Tag auf meiner Seite zu sehen. Bin mal gespannt, ob sie es macht oder ob sie mich wieder als lächerlich hinstellt.



Ich mach mir etwas zu essen und freue mich auf die Arbeit. Da muß ich wenigstens nicht an irgendwelche Frauen denken.

27.8.06 19:37, kommentieren